Manchmal muss es in der Küche einfach schnell gehen, und gut schmecken soll es natürlich auch. Genau dafür ist dieser Apfel-Topfen-Kuchen vom Blech ideal. Ein unkomplizierter Rührteig, für den man nicht einmal die Eier trennen muss, dazu reichlich frische Äpfel und ein wenig brauner Zucker. Die Äpfel werden übrigens nicht geschält, warum auch? Gut waschen, entkernen, in Spalten schneiden und fertig. Der Topfen macht den Kuchen wunderbar saftig, die Äpfel sorgen für eine fruchtige Note und der braune Zucker gibt beim Backen noch ein feines Karamellaroma dazu. Kein großer Aufwand, keine ausgefallenen Zutaten und trotzdem ein richtig guter Kuchen, der auch am nächsten Tag noch schmeckt. So mag ich das!

Zutaten für ein großes, tiefes Backblech

  • 500 g glattes Weizenmehl
  • 500 g Topfen
  • 10 Eier
  • 200 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1½ Päckchen Backpulver
  • 6–7 Äpfel
  • 50 g brauner Zucker zum Bestreuen
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • Nach Belieben Walnüsse oder Kürbiskerne

Zubereitung

Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker etwa 5–7 Minuten schön schaumig schlagen. Die Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen und gemeinsam mit dem Topfen unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und kurz unter die Masse rühren.

Den Teig auf ein tiefes, mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.

Die Äpfel gründlich waschen, entkernen und mit der Schale in dünne Spalten schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und dicht nebeneinander auf dem Teig verteilen.

Jetzt noch die 50 g braunen Zucker gleichmäßig über die Äpfel streuen. Wer mag, gibt zusätzlich ein paar gehackte Walnüsse oder Kürbiskerne darüber.

Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 45–55 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!

Noch ein kleiner Tipp: Die Eier wirklich ordentlich schaumig schlagen, dann wird der Kuchen auch ganz ohne getrennten Eischnee schön locker. Und die Äpfel dürfen ruhig dicht an dicht liegen. Schließlich soll es ein Apfelkuchen werden und kein Kuchen, auf dem man die Äpfel suchen muss.

Viel Freude beim Nachbacken!

Meine Äpfel werden für diesen Kuchen übrigens nicht geschält. Warum sollte ich auch? Gerade in und unmittelbar unter der Schale stecken wertvolle Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Quercetin und andere Polyphenole. Natürlich geht beim Backen ein Teil der hitzeempfindlichen Vitamine verloren, aber die Ballaststoffe bleiben erhalten. Außerdem spart man sich Arbeit, produziert weniger Küchenabfall und die roten Apfelschalen sehen in dem Kuchen auch noch hübsch aus. Für mich also gleich mehrere gute Gründe, den Sparschäler in der Lade zu lassen

Feel free to share!

Gartenflüster- hier gibt es mehr davon

Gemüse geht auch süß

Karotten sind nicht nur in herzhaften Gerichten eine beliebte Zutat, sondern auch in Süßspeisen und Kuchen. Sie bringen eine natürliche Süße mit, sodass

Saft machen im Dampfentsafter

Das Dampfentsaften ist eine alte, fast vergessene Methode, die aber gerade heute wieder ihren Platz findet. Schon unsere Großmütter haben damit die Fülle

Zweimal Rosensirup

Mit Rosen kann man vieles in der Küche zaubern, von Sirup bis zu Pesto. Wichtig ist aber immer- ungespritzte Rosen verwenden, wenn es