Das Schmuckkörbchen gehört für zu den pflegeleichtesten Sommerblumen überhaupt. Seine filigranen Blüten wirken so leicht und verspielt, dass man kaum glauben mag, wie unkompliziert diese Pflanze eigentlich ist. In meinem Topfgarten darf es jedes Jahr aufs Neue einziehen und sorgt monatelang für Farbe und summendes Leben.

Seine Geschichte beginnt in Mexiko, wo es wild wächst und bereits vor Jahrhunderten von den Menschen geschätzt wurde. Im 18. Jahrhundert gelangte das Schmuckkörbchen nach Europa und eroberte schon bald die Bauerngärten. Seinen botanischen Namen Cosmos verdankt es übrigens dem griechischen Wort für Ordnung, Harmonie und Schönheit. Betrachtet man die symmetrisch angeordneten Blütenblätter, versteht man sofort, warum man sich für diesen Namen entschieden hat.

Botanisch gehört das Schmuckkörbchen zur Familie der Korbblütler. Es liebt sonnige Plätze und überrascht immer wieder mit seiner Robustheit. Obwohl die Blüten so zart wirken, verträgt die Pflanze Hitze und kommt auch mit weniger nährstoffreichen Böden gut zurecht.

Der Anbau ist wunderbar einfach. Ab April können die Samen ausgesät werden, entweder direkt ins Beet oder in Töpfe. Da das Schmuckkörbchen ein Lichtkeimer ist, werden die Samen nur leicht angedrückt. Schon nach kurzer Zeit zeigen sich die ersten Keimlinge. Im Topfgarten freut es sich über einen sonnigen Standort und regelmäßiges Gießen, Staunässe mag es allerdings gar nicht.

Von Juni bis weit in den Herbst hinein schenkt uns das Schmuckkörbchen seine Blüten in Weiß, Rosa, Pink oder Purpur. Gleichzeitig ist es eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. 

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