Es gibt tatsächlich einige Gründe, warum man den Garten nicht zu stark aufräumen sollte, insbesondere im Herbst und Winter. Wir lassen Stauden stehen, Hagebutten und Berberitzen bleiben für die Vögel, nur das notwendigste wird weggeräumt und kommt auf den Kompost oder in die neuen Hochbeete. Der Trend zum unaufgeräumten Garten hat nichts mit Faulheit zu tun sondern im Einklang mit der Natur zu arbeiten.

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  1. Natürlicher Lebensraum für Tiere: Ein aufgeräumter Garten kann für viele Tiere, wie Vögel, Insekten und Kleinsäugetiere, einen wichtigen Lebensraum bieten. Laubhaufen, abgestorbene Pflanzen und andere organische Materialien dienen als Versteckmöglichkeiten, Nahrung und Brutstätten. Wenn man den Garten zu sauber hält, kann das natürliche Gleichgewicht gestört werden.
  2. Winterquartiere für Insekten: Viele Insekten überwintern in abgestorbenen Pflanzenteilen, wie Gräsern und Stängeln. Das Entfernen dieser Materialien könnte ihre Überlebenschancen beeinträchtigen.
  3. Bodenfruchtbarkeit: Abgestorbene Pflanzenreste, Blätter und andere organische Materialien, die auf dem Boden liegen bleiben, können im Laufe der Zeit verrotten und den Boden mit wertvollen Nährstoffen anreichern.
  4. Schutz vor Frost: Eine dünne Schicht von Laub oder anderen organischen Materialien auf dem Boden kann Pflanzen vor Frost schützen, indem sie als natürliche Isolierung wirkt.
  5. Selbsterhaltung des Gartens: Ein gewisses Maß an Unordnung im Garten kann dazu beitragen, dass sich der Garten selbst erhält. Das bedeutet, dass natürliche Prozesse und Zyklen unterstützt werden, was langfristig die Resilienz des Gartens fördern kann.

Natürlich hängt die optimale Pflege eines Gartens von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Art der Pflanzen, des lokalen Klimas und der persönlichen Vorlieben des Gärtners. Es ist wichtig, einen ausgewogenen Ansatz zu finden, der die Bedürfnisse der Pflanzen, Tiere und des Gartens als Ganzes berücksichtigt

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