Der Szechuanpfeffer, auch bekannt als chinesischer Pfeffer oder Zanthoxylum, ist keine echte Pfefferart, sondern gehört zur Familie der Rautengewächse. Ursprünglich in China beheimatet, wird der Szechuanpfeffer seit Jahrhunderten in der asiatischen Küche für seinen charakteristischen zitrusartigen Geschmack und sein prickelndes Mundgefühl geschätzt.

Die Vielseitigkeit von Szechuanpfeffer spiegelt sich in seiner Verwendung wider, die genauso facettenreich ist wie sein Geschmack. Seine prickelnde Schärfe und sein frisches Zitrusaroma verleihen vielen Gerichten eine besondere Note. In asiatischen Restaurants werden häufig Speisen als “Szechuan-Art” gekennzeichnet, was auf eine würzige Zubereitung hinweist. Besonders in Suppen oder Eintöpfen mit Fleisch, Fisch oder Gemüse ist die prickelnde Schärfe beliebt.

Szechuanpfeffer kann jedoch auch als Würze für scharfen Gurkensalat oder als aromatische Ergänzung zu Obstsalat dienen, da er roh verzehrt werden kann. Darüber hinaus ist Szechuanpfeffer ein Bestandteil des asiatischen Fünf-Gewürze-Pulvers. Zusammen mit Nelken, Zimt, Sternanis und Fenchel verleiht er Gerichten das typische süß-scharfe Aroma, das in der asiatischen Küche so beliebt ist.

Er wird typischerweise als Gewürz verwendet, wobei meist die getrockneten Fruchtschalen ohne Samen genutzt werden. Die Schalen variieren in ihrer Farbe von rotbraun bis schwärzlich und sind stark gerunzelt.

Die reifen Früchte ernte ich Ende August und trockne sie. Die Schalen werden von den befreit und kommen dann in einen Gewürzmühle. Ich mahle sie frisch, so bleibt das Aroma voll erhalten.

Vor einigen Jahren als kleiner Setzling gesetzt ist es mittlerweile ein sehr schöner, großer Strauch der einen Hauch von Asien in unseren Garten bringt.

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