Kennt ihr das? Frau steht in der Küche und kann sich einfach nicht entscheiden. Soll es heute ein saftiger Joghurtkuchen werden? Oder doch lieber ein feiner Nusskuchen? Ach ja , die ersten Zwetschgen sind ja auch schon reif, so ein Zwetschkuchen vom Blech wäre auch was Feines. Also so ein nussiger Kuchen mit Frucht- wäre doch was.

Zum Glück muss man sich nicht immer entscheiden. Manchmal darf ein Kuchen einfach alles sein. Wer sagt das ein Nusskuchen immer in der Form und nicht am Blech gebacken werden und nicht mit Obst eine Verbindung eingehen darf?

Herausgekommen ist ein wunderbar saftiger Blechkuchen, der alles vereint, worauf ich gerade Lust hatte – die Frische des Joghurts, das nussige Aroma der Walnüsse und die feine Säure der Zwetschgen. Manchmal entstehen die besten Rezepte eben genau dann, wenn man sich nicht entscheiden kann.




Also ist folgender Kuchen entstanden:


Ein Joghurt-Walnuss-Zwetschgen-Blechkuchen



Zutaten für ein Blech normale Größe – für kleiner Formen oder 26 cm Springform kann man das Rezept halbieren.

250 g weiche Butter

150 g Zucker

Vanillezucker

4 Eier

250 g griechisches Joghurt

180 g gemahlene Walnüsse

250 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

1 Prise Salz

ca. 1 kg Zwetschgen

Zubereitung

Das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech (ca. 30 × 40 cm) mit Backpapier auslegen.

Die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Das griechische Joghurt gut einrühren.

Mehl, Backpulver, Salz und die gemahlenen Walnüsse vermischen und vorsichtig unter die Masse heben.

Den Teig gleichmäßig auf dem Backblech verstreichen.

Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Mit der Schnittfläche nach oben dicht auf dem Teig verteilen. Ein gutes Kilo Zwetschgen darf es ruhig sein – sie machen den Kuchen besonders saftig und bringen eine natürliche Fruchtigkeit mit.

Den Kuchen bei 180 °C etwa 40–45 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Teig durchgebacken ist.

Die Zuckermenge ist bewusst reduziert, denn reife Zwetschgen bringen bereits eine schöne natürliche Süße mit. Je nach Größe und Süße der Früchte oder persönlichem Geschmack kann man die Zuckermenge ein wenig anpassen. Joghurt nehme ich gerne als Zutat beim Backen, denn er macht Kuchen besonders saftig und locker. Durch seinen Wasseranteil bleibt der Teig länger frisch und trocknet nicht so schnell aus. Gleichzeitig sorgt die leichte Säure des Joghurts dafür, dass das Backpulver besser arbeitet und der Kuchen schön aufgeht.Außerdem verleiht Joghurt dem Teig eine feine, cremige Struktur und eine angenehme Frische. Besonders bei süßen Kuchen mit Früchten wie Zwetschgen oder Marillen bringt er einen schönen Ausgleich zur Süße und unterstreicht den Geschmack der Früchte.

Gerade griechisches Joghurt eignet sich sehr gut zum Backen, da es durch seine cremige Konsistenz und den höheren Eiweißgehalt für einen besonders saftigen und aromatischen Kuchen sorgt.

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